7.-8. Juli 2012 Ein bestens gelungenes Sandbühlfest
Der Erfolg einer Freiluftveranstaltung wie das Sandbühlfest hängt entscheidend von der Wetterlage ab.
Der Erfolg einer Freiluftveranstaltung wie das Sandbühlfest hängt entscheidend von der Wetterlage ab.
Am Sonntag, 24. Juni 2012 nahm die Trachtenkapelle mit ihrem Dirigenten Detlev Brüschke am Festzug des Bundes Heimat-und Volksleben in Schenkenzell teil.
Das Jahreskonzert ist immer ein würdiger Rahmen, verdiente aktive Musiker für besonderes Engagement zu ehren.
Der immense Probenaufwand in den vergangenen Wochen hat sich gelohnt, das kann man nach dem gelungenen Konzert am vergangenen Samstag in der Stadthalle ohne Übertreibung feststellen.
Bereits zum sechsten Mal infolge gastierte die aus Funk und Fernsehen bekannte Partyband ALLGÄUPOWER beim Musikverein Niederwasser in Hornberg.
An den närrischen Tagen ist natürlich auch die Trachtenkapelle als Teilnehmer an verschiedenen Umzügen gefordert.
Die Trachtenkapelle erfreute am Sonntagvormittag, 11.Februar 2012 mit einer stimmungsvollen Gratulation Frau Martha Aberle zum 80. Geburtstag.
Viele Proben, etliche musikalische und andere Termine, das erste Jahreskonzert mit dem Dirigenten Detlev Brüschke, nach etlichen Jahre Pause wieder einmal ein zweitägiger Ausflug ins Allgäu, das und noch viel mehr gab es im vergangenen Jahr.
Mit diesen kurzen Sätzen beschrieb die Vorsitzende Claudia Lauble-Plewa in kompakter Form das Geschehen im vergangenen Vereinsjahr.
Zuvor hatte sie zur Hauptversammlung 2011 Bürgermeister Siegfried Scheffold, Ortsvorsteher Bernhard Dold, den Ehrenvorsitzenden Helmut Lauble, einige Ehrenmitglieder, Gemeinde – und Ortschaftsräte, Vereinsmitglieder und Jubilare sowie die Vertretung der örtlichen Presse begrüßt.
Traditionsgemäß wurde die Hauptversammlung von der Trachtenkapelle unter der Leitung von Dirigent Detlev Brüschke mit einem Marsch eröffnet.
Mit dem Lied vom guten Kameraden gedachte man der verstorbenen, Ehrenmitglied Albert Disch; Heiner Schlemmer und Wolfgang Neuss.
![]() Konzentriert liest Claudia Schwer den Jahres-und Tätigkeitsbericht vor. | Claudia Schwer hatte in dem Jahres- und Tätigkeitsbericht exakt notiert, was sich im vergangenen Jahr im Verein alles getan hat. Etliche Konzerte im näheren und weiteren Umkreis, einige Geburtstagsständchen, eine Musikerhochzeit, einheimische Fasnachtsveranstaltungen, und eine wiederum sehr erfolgreiche Altmaterialsammlung standen im Protokoll. Es wurde aber auch von einem gelungenen Ausflug ins Allgäu, und einem einigermaßen geglückten Sandbühlfest berichtet. Sie hatte das gesamte Engagement der Musiker sehr anschaulich protokolliert und die Vielzahl der Einsätze war schon recht beeindruckend. Die Statistik zeigte, dass der Verein momentan aus 62 aktiven Musikerinnen und Musiker, 232 passiven Mitgliedern und 14 Ehrenmitgliedern besteht. Von den Aktiven befinden sich einige auswärts im Studium und in Ausbildung, deshalb stehen sie der Kapelle als Musiker zur Zeit leider nicht zur Verfügung. Insgesamt waren die Musiker 73 mal im Einsatz; 22 Auftritte und 51 Proben waren zu absolvieren. |
Anschließend wurden die fleißigsten Musiker geehrt. Im vergangenen Jahr gewann das Tubenregister mit einer Anwesenheit von 94,12 Prozent den begehrten Wanderpokal, gefolgt von den Flügelhörnern mit 83,92 Prozent und den Saxofonisten mit 82,57 Prozent. Fleißigste Einzelmusiker waren Erich Kaltenbach, Eugen Feiertag Gerhard Hock und Manfred Duffner mit 5 Fehlpunkten, gefolgt von Georg Gießler und Franz-Josef Kaltenbach mit 4 Fehlpunkten und als Spitzenreiter mit nur 3 Fehlpunkten wurden unter dem Beifall der Kollegen Kathrin Schwer, Albert Kern und Helmut Lauble ausgezeichnet. | ![]() Die siegreichen Tubisten Janek und Georg |
![]() Die für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrten Siegfried Duffner (war 32 aktiver Musiker) und Willi Heine | Für jeden Verein sind passive Mitglieder sehr wichtig, sie tragen mit ihrem Vereinsbeitrag nicht unwesentlich zur Finanzausstattung des Vereins bei. Die Vorsitzende Claudia Lauble-Plewa konnte einige Ehrungen für langjährige passive Vereinsmitglieder durchführen. Geehrt wurden mit der Silbernen Ehrennadel für 25 jährige Mitgliedschaft Manfred Hirt und Lioba Schneider. Für 40 Jahre erhielten die Ehrennadel in Gold mit der Verleihungsurkunde: Siegfried Duffner, der 34 Jahre aktiv in der Kapelle musizierte und auch heute noch aushilft, wenn Not am Mann ist; Willi Heine; Maria Gehr; Thomas Maier und Günter Morgenschweis, der 18 Jahre als Vorstandsmitglied tätig war. Die Vorsitzende bedankte sich bei den langjährigen Mitgliedern; sie bat darum, den Verein auch in Zukunft zu unterstützen. Die anwesenden bedankten sich mit Beifall bei den treuen Unterstützern. |
![]() Der Bürgermeister übernahm das Amt des Wahlleiters. Hier bei der Auszählung der Stimmen, gemeinsam mit Ortsvorsteher Bernhard Dold und Stadtrat Franz Böckl. | ![]() In geheimer Wahl wurde Claudia Lauble-Plewa als Vorsitzende und ihr Stellvertreter Rupert Kienzler mit überwältigendem Ergebnis wieder gewählt. Herzliche Gratulation vom Bürgermeister. |
Vize Rupert Kienzler überreichte der Vorsitzenden einen Blumenstrauß und bedankte sich für die viele Arbeit im vergangenen Vereinsjahr. Die Musikerinnen und Musiker sowie alle Anwsenden sahen das genau so und spendeten reichlich Applaus. Alle hoffen auf ein erfolgreiches Jahr, auf ein harmonisches Miteinander und darauf, dass die positive musikalische Entwicklung der letzten Jahre weitergeht! Nach einem kurzen Abschlusswort schloss Claudia Lauble-Plewa die harmonisch verlaufene Hauptversammlung für das Jahr 2011! | ![]() |
Ein begeistertes Publikum im vollbesetzten, frisch renovierten Gemeindesaal, ein von Dirigent Detlev Brüschke sorgfältig zusammengestelltes Musikprogramm, gefällige Lieder des katholischen Kirchenchores und eine bestens aufgelegte Theatergruppe waren die Garanten für eine erfolgreiche Weihnachtsfeier 2011.
Eng war es, sehr eng. | Die Vorsitzende Claudia Lauble-Plewa sprach in ihrer Begrüßung von einem Hautnah-Konzert und meinte damit die Enge auf der erweiterten Bühne, welche die 56 Musiker der Kapelle fast nicht fassen konnte. Sie freute sich, dass einige junge Musikerinnen und Musiker in das Orchester integriert werden konnten und teilweise zum ersten Mal in einem Konzert mitspielten. –siehe separaten Bericht- Zum musikalischen Auftakt präsentierte die Kapelle das träumerische Stück Nostalgia von Jacob de Haan mit einem sauber gespielten Flötensolo von Stefanie Kern, die auch wieder die Moderation des musikalischen Programms inne hatte. Mit dem recht anspruchvollen Stück Sinfonia Per Un Addio zeigte das Orchester sein Gespür für schnelle Tempowechsel. |
![]() Die Flötistin Nadine Läufer begeisterte mit dem Solostück Der einsame Hirte von James Last. | Der berühmte John Lennon Titel Imagine wurde von der Solistin Ute Löffler auf ihrem Alt-Saxophon gekonnt und ausdruckstark dargeboten. |
![]() Die alkoholisierte Chefin (Beate Läufer) konnte nichts entscheiden, die Urlaubsvertretung Herr Schröder (Michael Kaltenbach) war eine ehrliche aber auch schüchterne Haut und die attraktive Sekretärin Ester (Nadine Läufer), die ihre Rolle einfach super spielte, hatte außer schöne Beine am Schluss auch noch die zündende, neue Geschäftsidee. | ![]() Die beiden etwas schussligen Computerlieferanten (Franz Josef Kaltenbach und Uli Gießler) sorgten mit ihrer langsamen und sehr seltsamen Arbeitsweise für Heiterkeit. |
Bei seiner Rückkehr aus dem Urlaub sah sich der bisher so wichtige Kollege Schmitt (Karl-Georg Läufer) plötzlich entlassen und die Firma nahm durch die neue Geschäftsidee Mode einen unerwarteten Aufschwung. Das Stück hatte allerdings auch einen kleinen sozialkritischen Hintergrund: Die Klage des Leiharbeiter Herr Schröder (Urlaubvertreter) über fehlende Zukunft Perspektive, über fehlende Sicherheit in der Familienplanung gab auch etwas zu denken. Und noch eine Botschaft hatte das Stück: man soll seine Träume leben und auch mal etwas Neues wagen. | ![]() Super Schmitt ist entlassen! |
![]() Die Theatergruppe unter der Leitung von (von links) Uli Gießler, Katrin Schwer, Karl-Georg Läufer, Beate Läufer, Michael Kaltenbach, Franz-Josef Kaltenbach und Nadine Läufer spielte gekonnt und durfte begeisterten Applaus entgegen nehmen. | ![]() Nach der Verlosung der Tombola bedankte sich die Vorsitzende bei allen Mitwirkenden, vor allem bei dem Dirigenten Detlev Brüschke, sowie bei allen Gabenspendern und Helfern. Mit einem besinnlichen Gedicht schloss sie die harmonische Veranstaltung. |